Payment

VISA

beliebtester Online-Bezahldienst

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VISA (1)

VISA

VISA ist ein Online-Bezahldienst. Er wird von vielen Websites als zusätzliche Möglichkeit der Bezahlung verwendet.

Sitz: San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Kategorie:
Payment
Rechtsgrundlage: Einwilligung erforderlich via Constent Management Platform (CMP)
Inhalt des Beitrags

    Was ist PayPal?

    PayPal ist ein Online-Bezahldienst, mit welchem du deinen Kunden eine Möglichkeit der Bezahlung bieten kannst. Da du es deinen Kunden natürlich so einfach wie möglich machen möchtest, dich zu bezahlen, werden oftmals eine ganze Reihe an Online-Bezahldiensten eingesetzt, denn auch die Kunden haben dort ihre Präferenzen. PayPal stellt dabei den beliebtesten Online-Bezahldienst dar.

    Warum wird PayPal verwendet?

    Wenn du PayPal auf deiner Website bzw. deinem Shop anbietest verfolgst du wahrscheinlich mehrere Ziele. Dabei ist das ausschlaggebenste vermutlich die Einfachheit der Bezahlung. Wenn du PayPal verwendest, ist die Bezahlung für den Kunden in nur wenigen Klicks abgeschlossen. In der Regel hat der Kunde schon ein Konto bei PayPal, wenn er diese Bezahlart wählt und muss daher seine Daten nicht nochmal eingeben.

    Zusätzlich bietet der Dienst Sicherheit für den Kunden, da es sich bei PayPal um ein großes und etabliertes Unternehmen handelt, dem viele Menschen vertrauen und an das man sich wenden kann, sollte es bei der Lieferung oder Erfüllung des Vertrages zu Schwierigkeiten kommen.

    Es könnte sogar sein, dass du Kunden verlierst, wenn du den bevorzugten Bezahldienst nicht anbietest. Aufgrund dessen, dass PayPal zu den beliebtesten Bezahldiensten gehört, kann es durchaus sein, dass der Druck diese Methode anzubieten, enorm hoch ist.

    Damit du PayPal allerdings bedenkenlos verwenden kannst und worauf du bei Verwendung unbedingt achten solltest, verrate ich dir.

    Welche Daten werden verarbeitet?

    Die Daten, welche von PayPal verarbeitet werden, sind eine Kombination aus personenbezogenen Daten, welche unbedingt erforderlich sind um den Dienst anbieten zu können, wie:

    • Name
    • Anschrift
    • Telefonnummer
    • E-Mail-Adresse
    • Kontonummer

    als auch Transaktionsdaten, die bei der Bezahlung anfallen:

    • Zahlungsbetrag
    • Geräteinformationen
    • Geolokationsdaten

    Na, auf der Suche nach einem ganz bestimmten Service?

    Ziel erreicht! 🏁

    In unserem Service-Universum findest du umfassende Informationen zu einzelnen Services - übersichtlich und digital!

    Expertenwissen und Profi-Tipps gibt's on top 😉

     

    Dataprocessing-Services (DPS)

    Rechtliche Grundlage für die Verarbeitung

    Die Grundlage für die Verarbeitung der Daten ergibt sich aus der DSGVO in Kombination mit dem TTDSG, wobei die DSGVO vorrangig ist, sollte es mal zu Kollisionen kommen.

    Die DSGVO regelt die Verarbeitung der personenbezogenen Daten und das TTDSG fokussiert sich auf den Zugriff auf das Endgerät, also z.B. den Einsatz von Cookies.

    Wann besteht eine Einwilligungspflicht?

    Personenbezogene Daten

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur dann rechtmäßig, wenn mindestens einer der Buchstaben des Art. 6 Abs. 1 DSGVO erfüllt ist. Die beiden wichtigen lit. sind die folgenden:

    1. Die betroffene Person hat ihre Einwilligung erteilt (lit. a)
    2. Die Verarbeitung ist zur Wahrung deines berechtigten Interesses erforderlich (lit. f)

    Cookies

    Gem. Art. 25 Abs. 1 TTDSG ist dann eine Einwilligung erforderlich, wenn Cookies gesetzt werden, die technisch nicht unbedingt notwendig sind.

    Dabei sollte man wissen, dass damit nicht nur die bekannten, kleinen Textdateien und Pixel zählen, sondern alle Technologien, die es ermöglichen, einen Nutzer, einen Benutzeragenten oder Gerät herauszufinden, zu verknüpfen oder herzuleiten.

    Einwilligungspflichtig sind also alle Informationselemente, die die Identifizierung einer Person ermöglichen.

    Die Anforderungen an die Einwilligungsfreiheit

    Um einen einwilligungsfreien Einsatz zu gewährleisten, müssten folgende Bedingungen erfüllt sein:

    1. Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags mit dem Auftragsverarbeiter (AV)
    2. Kein Einsatz von Cookies oder ähnlichen Techniken zur Profilbildung
    3. Verarbeitung von personenbezogenen Daten ausschließlich in Europa
    4. Der Auftragsverarbeiter nutzt die gewonnenen Daten nicht für eigene Zwecke
    5. Der Auftragsverarbeiter verknüpft die Daten nicht über verschiedene Websites oder reichert sie an
    6. Möglichkeit des Opt-outs bzw. Widerrufs sowie ausführliche Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten in der Datenschutzerklärung
    7. IP-Anonymisierung („Privacy by Default“)
    8. Automatisches Opt-out bei Do-Not-Track-Einstellungen im Browser
    9. Nachweis der erfolgten Punkte 1-8 durch den Website-Betreiber
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    IP-Adresse

    Beachte, dass die IP-Adresse generell ein personenbezogenes Datum darstellt.

    Falls du verhindern willst, dass personenbezogene Daten übermittelt werden, musst du immer dafür sorgen, dass die IP-Adresse verschleiert wird.

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    Server-Standort

    Solange nicht klar ist, ob/dass Daten von einem sicheren Server-Standort aus erhoben werden, ist die Vereinbarkeit mit der DSGVO schwierig.

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    Firmensitz

    Bei amerikanischen Unternehmen oder deren Töchter ist zusätzlich der Fakt, dass es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt zu berücksichtigen. Amerikanische Unternehmen sind seit dem EuGH Urteil zum Privacy Shield einem unsicheren Drittland zugehörig.

    Warum ist PayPal Einwilligungspflichtig?

    • PayPal erhebt personenbezogene Daten was eine Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO erfordert
    • PayPal setzt Cookies, was gem. Art. 25 Abs. 1 TTDSG Einwilligungspflichtig ist
    • Es kann davon ausgegangen werden, dass der Dienst auch die IP-Adresse der Kunden erfasst, zumindest in den Logfiles
    • Da es sich bei PayPal um ein US-Unternehmen handelt, dürfen eigentlich keine personenbezogenen Daten übermittelt werden
    • Ein AVV muss nicht mit PayPal geschlossen werden, da der Nutzer direkt mit PayPal im Verhältnis steht

    Damit liegen Verstöße gegen die oben genannten Punkte 2, 3, 7 und 9 vor. Eine Einwilligungsfreiheit kann nicht begründet werden.

    DISCLAIMER: Dies heißt nicht, dass die nicht genannten Punkte erfüllt sind.

    Es braucht also eine Einwilligung der Nutzer, aber dass sollte kein Problem sein, denn der Nutzer entscheidet sich bewusst für den Dienst und muss dann, wenn er ihn nutzen will, seine Einwilligung erteilen.

    Fazit zur datenschutzkonformen Nutzung von PayPal

    Da PayPal personenbezogene Daten von deinen Kunden erhält, wirst du das Einholen der Einwilligung  nicht vermeiden können. Vorteil: Du musst keinen AVV abschließen, da der Kunde selbst einen Vertrag mit PayPal hat.

    Da es sich bei PayPal um einen US-Dienst handelt, stellt der Einsatz von PayPal eine Grauzone dar. Es könnte aber möglicherweise zum Nachteil für dich werden auf PayPal zu verzichten, da dem Dienst eine massive Beliebtheit zugesprochen wird.

    Cookiebox-Tipp: Es schadet allerdings nicht, auch andere Zahlungsanbieter zur Verfügung zu stellen, die ebenso komfortabel, aber nicht in den Vereinigten Staaten beheimatet sind.

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    Du hast Fragen?

    Dann ruf uns gerne an. Wir helfen dir bei Fragen zu unseren Produkten oder generell zu allen Datenschutz-Themen:

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