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Brevo

Newsletter-Marketing-DIenst

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Brevo

Brevo

Brevo ist ein E-Mail-Marketing-Tool.

Inhalt des Beitrags

Was ist Brevo?

Brevo ist eine umfassende Marketingplattform, die Werkzeuge für E-Mail-Marketing, SMS-Marketing, Chat und CRM (Customer Relationship Management) bietet. Unternehmen können mit Brevo ihre Kundenkommunikation über mehrere Kanäle hinweg verwalten und automatisieren. Ursprünglich als Sendinblue bekannt, bietet Brevo eine Vielzahl von Marketingdiensten, darunter:

 

  • E-Mail-Marketing: Erstellung, Versand und Analyse von E-Mail-Kampagnen mit einem benutzerfreundlichen Drag-and-Drop-Editor.
  • SMS-Marketing: Versand von automatisierten und geplanten SMS-Nachrichten für zielgerichtete Kampagnen.
  • Marketing-Automatisierung: Automatisierte Workflows für Trigger-basierte Nachrichten, basierend auf dem Verhalten der Nutzer.
  • CRM-Integration: Verwaltung von Kundenbeziehungen und Kontaktinformationen direkt in der Plattform.
  • Transaktions-E-Mails: Versenden von wichtigen E-Mails wie Rechnungen, Bestellbestätigungen oder Passwort-Zurücksetzungen.

Warum wird Brevo verwendet?

Brevo wird von Unternehmen verwendet, um ihre Kundenkommunikation und Marketingkampagnen effizient zu verwalten und zu optimieren. Die Hauptgründe für die Nutzung von Brevo sind:

 

  1. Multikanal-Kommunikation: Brevo ermöglicht es Unternehmen, E-Mail, SMS, Chat und CRM-Daten zu nutzen, um Kunden über verschiedene Kanäle hinweg zu erreichen.
  2. Benutzerfreundlichkeit: Die Plattform bietet eine intuitive Oberfläche, die auch für Nicht-Techniker leicht zu bedienen ist.
  3. Automatisierung: Unternehmen können wiederkehrende Aufgaben wie Willkommens-E-Mails, Geburtstagsnachrichten oder Follow-ups automatisieren, was Zeit und Ressourcen spart.
  4. Analyse und Reporting: Brevo bietet umfassende Analysetools, um den Erfolg von Kampagnen zu messen und zu optimieren.
  5. Skalierbarkeit: Die Plattform ist für Unternehmen jeder Größe geeignet, von kleinen Start-ups bis hin zu großen Unternehmen mit umfangreichen Marketinganforderungen.

Welche Daten werden verarbeitet?

Brevo verarbeitet verschiedene personenbezogene Daten und andere Informationen, um seine Marketingdienste zu ermöglichen. Zu den verarbeiteten Daten gehören:

 

  1. Kontaktdaten (Abonnenten und Kunden):

    • Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und andere Kontaktinformationen.
    • CRM-Daten wie Kundenhistorie und Transaktionsdaten, um die Kommunikation zu personalisieren.
  2. Nutzungsdaten:

    • Informationen über das Verhalten der Empfänger, z. B. Öffnungsraten, Klickraten, und Interaktionen mit den gesendeten Nachrichten.
    • Klickverhalten und Conversion-Daten, um den Erfolg von Kampagnen zu messen.
  3. Technische Daten:

    • IP-Adressen, Geräteinformationen, Browserdaten, um den technischen Kontext zu verstehen.
    • Cookies und andere Tracking-Daten, die verwendet werden, um das Verhalten auf der Webseite oder in E-Mails zu analysieren.
  4. Transaktionsdaten:

    • Bei der Nutzung der Transaktions-E-Mail-Funktion werden auch Daten wie Bestellinformationen, Rechnungsdaten und Zahlungsinformationen verarbeitet.
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Rechtliche Grundlage für die Verarbeitung

Die Grundlage für die Verarbeitung der Daten ergibt sich aus der DSGVO in Kombination mit dem TDDDG, wobei die DSGVO vorrangig ist, sollte es mal zu Kollisionen kommen.

Die DSGVO regelt die Verarbeitung der personenbezogenen Daten und das TDDDG fokussiert sich auf den Zugriff auf das Endgerät, also z.B. den Einsatz von Cookies.

Wann besteht eine Einwilligungspflicht?

Personenbezogene Daten

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur dann rechtmäßig, wenn mindestens eine der Rechtsgrundlagen (a, b, c, d, e, oder f) des Art. 6 Abs. 1 DSGVO erfüllt ist. Die beiden wichtigen lit. sind die folgenden:

  1. Die betroffene Person hat ihre Einwilligung erteilt (lit. a)
  2. Die Verarbeitung ist zur Wahrung deines berechtigten Interesses erforderlich (lit. f)

Cookies

Gem. Art. 25 Abs. 1 TDDDG ist dann eine Einwilligung erforderlich, sobald Cookies gesetzt werden, die technisch nicht unbedingt notwendig sind.

Dabei sollte man wissen, dass damit nicht nur die bekannten, auf dem Endgerät der Nutzer platzierten Cookies gemeint sind, sondern auch sogenannte Zählpixel, die es unter anderem ermöglichen, den Useragent oder das Gerät der Nutzer zu verknüpfen oder herzuleiten.

Einwilligungspflichtig sind also alle Informationselemente, die die Identifizierung einer Person ermöglichen.

Die Anforderungen an die Einwilligungsfreiheit

Um einen einwilligungsfreien Einsatz zu gewährleisten, müssten folgende Bedingungen erfüllt sein:


  1. Sofern eine Datenweitergabe an Dritte stattfindet:
    a) Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) mit dem Auftragsverarbeiter (AV), sollten Daten von diesem an Dritte weitergegeben werden.
    b) Der Auftragsverarbeiter nutzt die gewonnen Daten nicht für eigene Zwecke.
    c) Der Auftragsverarbeiter verknüpft die Daten nicht über verschiedene Websites oder reichert sie an.
  2. Kein Einsatz von Cookies oder ähnlichen Techniken, die nicht unbedingt erforderlich sind.
  3. Verarbeitung von personenbezogenen Daten ausschließlich in Europa oder in Ländern, für die ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Artikel 45 DSGVO gilt.
  4. Möglichkeit des Opt-outs bzw. Widerrufs sowie ausführliche Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten in der Datenschutzerklärung.
  5. IP-Anonymisierung („Privacy by Default)
  6. Automatisches Opt-out bei Do-Not-Track-Einstellungen im Browser.
  7. Durchführung einer Interessensabwägung: Das berechtigte Interesse des Websitebetreibers muss die schützenswerten Interessen des Nutzers überwiegen.
  8. Nachweis der erfolgten Punkte 1-7 durch den Website-Betreiber
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IP-Adresse

Beachte, dass die IP-Adresse generell ein personenbezogenes Datum darstellt. Falls du verhindern willst, dass personenbezogene Daten übermittelt werden, musst du immer dafür sorgen, dass die IP-Adresse verschleiert wird.

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Server-Standort

Solange nicht klar ist, ob/dass Daten von einem sicheren Server-Standort aus erhoben werden, ist die Vereinbarkeit mit der DSGVO schwierig.

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Firmensitz

Bei amerikanischen Unternehmen und deren Töchter ist es zusätzlich wichtig den Fakt zu berücksichtigen, dass Daten die von Töchtern erhoben werden, auch in die USA weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Amerikanische Unternehmen sind seit dem EuGH Urteil zum Privacy Shield einem unsicheren Drittland zugehörig. Sollten die Unternehmen dem derzeitigen Data Privacy Framework (DPF) zugehörig sein, heißt auch das nicht, dass jeder der vom Unternehmen zugehöriger Service unbedenklich zu nutzen ist. Erst recht nicht ohne die Zustimmung der Nutzer.

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Warum ist Brevo einwilligungspflichtig?

Brevo ist nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einwilligungspflichtig, weil die Plattform personenbezogene Daten verarbeitet, die durch die DSGVO geschützt sind. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum die Einwilligung erforderlich ist:

 

  1. Verarbeitung personenbezogener Daten: Brevo verarbeitet Daten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und weitere Kundendaten. Diese Daten dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Personen verarbeitet werden.
  2. Transparenzanforderungen: Unternehmen müssen ihre Abonnenten und Kunden klar und transparent darüber informieren, welche Daten verarbeitet werden, zu welchem Zweck und wie lange diese gespeichert werden.
  3. Tracking und Analyse: Brevo verwendet Cookies und Tracking-Technologien, um das Verhalten der Nutzer zu analysieren. Nach der DSGVO ist eine Einwilligung für die Nutzung von Cookies und Tracking-Tools erforderlich.
  4. Datenübertragung in Drittländer: Wenn Daten in Länder außerhalb der EU übertragen werden, wie die USA, müssen die Nutzer darüber informiert und die Einwilligung eingeholt werden. Dies wird durch das Data Privacy Framework unterstützt, wenn es in Anspruch genommen wird.

Fazit zur datenschutzkonformen Nutzung von Brevo

Brevo ist eine vielseitige und leistungsstarke Marketingplattform, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Kundenkommunikation über mehrere Kanäle hinweg zu steuern und zu automatisieren. Die Plattform ist benutzerfreundlich, skalierbar und bietet umfangreiche Analysemöglichkeiten, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Kampagnen und Interaktionen kontinuierlich zu verbessern.

 

Aus Sicht der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Brevo konform und erfordert die Einwilligung der Nutzer, insbesondere bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und der Verwendung von Tracking-Technologien. Unternehmen, die Brevo nutzen, sollten sicherstellen, dass sie die notwendigen Maßnahmen zur Einholung der Einwilligung umsetzen und transparent über die Datenverarbeitung informieren.

 

Insgesamt bietet Brevo eine umfassende Lösung für Unternehmen jeder Größe, die eine effektive und DSGVO-konforme Kommunikationsplattform benötigen.

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Erich Panihin

Erich Panihin

CEO & Head of Product

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