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Cituro

Buchungssystem made in Germany

data processing services & kategorisierung
Cituro 1

Cituro

Cituro ist ein Terminbuchungssystem.

Inhalt des Beitrags

Was ist Cituro?

Cituro ist ein Online-Terminbuchungssystem, das Unternehmen dabei hilft, ihre Terminverwaltung zu optimieren. Es richtet sich an Dienstleister aus verschiedenen Branchen wie Ärzte, Friseure, Fitnessstudios, Beratungsunternehmen und andere, die Termine mit Kunden planen und verwalten. Cituro bietet eine cloudbasierte Lösung, die es ermöglicht, die Buchung von Terminen rund um die Uhr online anzubieten, ohne dass dafür direkte menschliche Interaktionen notwendig sind.

Welche Funktionen bietet Cituro an?

Cituro ist eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, ihren Kunden die Online-Terminbuchung zu erleichtern. Dabei können Kunden über eine intuitive Benutzeroberfläche Termine selbstständig und in Echtzeit buchen, verwalten oder absagen. Cituro bietet dabei folgende Funktionen:

 

  • Online-Terminbuchung: Kunden können rund um die Uhr Termine buchen, ohne auf Öffnungszeiten oder Erreichbarkeit angewiesen zu sein.
  • Kalenderintegration: Die Software synchronisiert Termine mit vorhandenen Kalendern, um Doppelbuchungen zu vermeiden.
  • Erinnerungsfunktion: Cituro sendet automatische Terminerinnerungen per E-Mail oder SMS, um Ausfälle zu reduzieren.
  • Verfügbarkeitsmanagement: Unternehmen können ihre verfügbaren Zeiten festlegen, und die Software blockiert automatisch Zeiten, die bereits belegt sind.
  • Individuelle Anpassung: Unternehmen können die Buchungsplattform auf ihre Bedürfnisse anpassen, um beispielsweise verschiedene Dienstleistungen oder Mitarbeiter buchbar zu machen.
  • Zahlungsintegration: Optional können auch Zahlungen direkt bei der Terminbuchung abgewickelt werden.

Welche Daten werden verarbeitet?

Bei der Nutzung von Cituro werden verschiedene personenbezogene Daten sowohl von den Kunden als auch vom Unternehmen selbst verarbeitet, um die Terminbuchung und Verwaltung zu ermöglichen. Zu den verarbeiteten Daten gehören:

  1. Kundenbezogene Daten:
    • Name: Zur Identifizierung der Kunden für die Terminvereinbarung.
    • E-Mail-Adresse: Für Bestätigungen und Benachrichtigungen über den Terminstatus.
    • Telefonnummer: Für SMS-Erinnerungen oder Kontaktaufnahme bei Änderungen.
    • Buchungsdaten: Die vom Kunden gewählten Termine, Dienstleistungen und Mitarbeiter.
    • Zahlungsinformationen (optional): Falls das Unternehmen die Zahlungsabwicklung über Cituro anbietet, werden auch Zahlungsdaten verarbeitet.
  2. Systembezogene Daten:
    • IP-Adresse: Zur Erkennung und Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Dienstes.
    • Geräteinformationen: Informationen über das verwendete Gerät, wie Browsertyp und Betriebssystem, um die Buchungsschnittstelle optimal darzustellen.
  3. Daten für die Analyse:
    • Nutzerverhalten: Daten zur Analyse und Verbesserung der Servicequalität, wie z. B. welche Services und Zeiten besonders häufig gebucht werden.
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Rechtliche Grundlage für die Verarbeitung

Die Grundlage für die Verarbeitung der Daten ergibt sich aus der DSGVO in Kombination mit dem TDDDG, wobei die DSGVO vorrangig ist, sollte es mal zu Kollisionen kommen.

Die DSGVO regelt die Verarbeitung der personenbezogenen Daten und das TDDDG fokussiert sich auf den Zugriff auf das Endgerät, also z.B. den Einsatz von Cookies.

Wann besteht eine Einwilligungspflicht?

Personenbezogene Daten

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur dann rechtmäßig, wenn mindestens eine der Rechtsgrundlagen (a, b, c, d, e, oder f) des Art. 6 Abs. 1 DSGVO erfüllt ist. Die beiden wichtigen lit. sind die folgenden:

  1. Die betroffene Person hat ihre Einwilligung erteilt (lit. a)
  2. Die Verarbeitung ist zur Wahrung deines berechtigten Interesses erforderlich (lit. f)

Cookies

Gem. Art. 25 Abs. 1 TDDDG ist dann eine Einwilligung erforderlich, sobald Cookies gesetzt werden, die technisch nicht unbedingt notwendig sind.

Dabei sollte man wissen, dass damit nicht nur die bekannten, auf dem Endgerät der Nutzer platzierten Cookies gemeint sind, sondern auch sogenannte Zählpixel, die es unter anderem ermöglichen, den Useragent oder das Gerät der Nutzer zu verknüpfen oder herzuleiten.

Einwilligungspflichtig sind also alle Informationselemente, die die Identifizierung einer Person ermöglichen.

Die Anforderungen an die Einwilligungsfreiheit

Um einen einwilligungsfreien Einsatz zu gewährleisten, müssten folgende Bedingungen erfüllt sein:


  1. Sofern eine Datenweitergabe an Dritte stattfindet:
    a) Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) mit dem Auftragsverarbeiter (AV), sollten Daten von diesem an Dritte weitergegeben werden.
    b) Der Auftragsverarbeiter nutzt die gewonnen Daten nicht für eigene Zwecke.
    c) Der Auftragsverarbeiter verknüpft die Daten nicht über verschiedene Websites oder reichert sie an.
  2. Kein Einsatz von Cookies oder ähnlichen Techniken, die nicht unbedingt erforderlich sind.
  3. Verarbeitung von personenbezogenen Daten ausschließlich in Europa oder in Ländern, für die ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Artikel 45 DSGVO gilt.
  4. Möglichkeit des Opt-outs bzw. Widerrufs sowie ausführliche Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten in der Datenschutzerklärung.
  5. IP-Anonymisierung („Privacy by Default)
  6. Automatisches Opt-out bei Do-Not-Track-Einstellungen im Browser.
  7. Durchführung einer Interessensabwägung: Das berechtigte Interesse des Websitebetreibers muss die schützenswerten Interessen des Nutzers überwiegen.
  8. Nachweis der erfolgten Punkte 1-7 durch den Website-Betreiber
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IP-Adresse

Beachte, dass die IP-Adresse generell ein personenbezogenes Datum darstellt. Falls du verhindern willst, dass personenbezogene Daten übermittelt werden, musst du immer dafür sorgen, dass die IP-Adresse verschleiert wird.

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Server-Standort

Solange nicht klar ist, ob/dass Daten von einem sicheren Server-Standort aus erhoben werden, ist die Vereinbarkeit mit der DSGVO schwierig.

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Firmensitz

Bei amerikanischen Unternehmen und deren Töchter ist es zusätzlich wichtig den Fakt zu berücksichtigen, dass Daten die von Töchtern erhoben werden, auch in die USA weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Amerikanische Unternehmen sind seit dem EuGH Urteil zum Privacy Shield einem unsicheren Drittland zugehörig. Sollten die Unternehmen dem derzeitigen Data Privacy Framework (DPF) zugehörig sein, heißt auch das nicht, dass jeder der vom Unternehmen zugehöriger Service unbedenklich zu nutzen ist. Erst recht nicht ohne die Zustimmung der Nutzer.

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Warum ist Cituro einwilligungspflichtig?

  • Cituro verarbeitet personenbezogene Daten von Nutzern (Kunden), was gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die Einwilligung der betroffenen Personen erfordert. Insbesondere, wenn es um Daten wie Name, Kontaktinformationen, Buchungshistorie und Zahlungsinformationen geht, müssen Unternehmen sicherstellen, dass die folgenden Datenschutzgrundsätze eingehalten werden:

    1. Transparenz: Kunden müssen klar informiert werden, welche Daten gesammelt und zu welchem Zweck verarbeitet werden.

    2. Einwilligung: Kunden müssen ausdrücklich zustimmen, dass ihre Daten verarbeitet werden dürfen. Dies kann durch eine entsprechende Consent-Banner- oder Einwilligungserklärung erfolgen, die den Kunden aufklärt und die Zustimmung abfragt.

    3. Datenminimierung: Es dürfen nur die Daten verarbeitet werden, die zur Erbringung der Dienstleistung notwendig sind.

    4. Rechte der Betroffenen: Die Kunden haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung oder Löschung ihrer Daten sowie das Recht, ihre Zustimmung jederzeit zu widerrufen.

    Da Cituro personenbezogene Daten speichert und verarbeitet, muss die Einwilligung der Nutzer eingeholt werden, bevor deren Daten für Buchungen, Erinnerungen oder andere Zwecke verwendet werden dürfen.

Fazit zur datenschutzkonformen Nutzung von Cituro

Cituro ist ein leistungsfähiges Tool, das Unternehmen dabei hilft, ihre Terminplanung zu automatisieren und Kunden eine flexible Möglichkeit bietet, Termine online zu buchen. Die Zeitersparnis, die erhöhte Kundenzufriedenheit durch rund um die Uhr verfügbares Buchen sowie die Verringerung von Terminausfällen durch automatische Erinnerungen machen Cituro zu einem praktischen Werkzeug für Unternehmen, die auf eine zuverlässige Terminplanung angewiesen sind.

Da Cituro personenbezogene Daten verarbeitet, ist es unerlässlich, dass die Datenschutzbestimmungen der DSGVO strikt eingehalten werden. Dies erfordert eine klare Einwilligung der Nutzer sowie den Schutz und die sichere Speicherung der Daten. Unternehmen, die Cituro verwenden, profitieren von einem optimierten Buchungssystem, müssen jedoch sicherstellen, dass sie datenschutzrechtlich auf dem neuesten Stand sind.

Insgesamt stellt Cituro eine benutzerfreundliche und effiziente Lösung dar, die sowohl für Unternehmen als auch für Kunden erheblichen Mehrwert schafft, wenn die DSGVO-Konformität gewährleistet ist.

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Erich Panihin

Erich Panihin

CEO & Head of Product

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