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Podigee

Podcast-Plattform
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Podigee
Podigee ist eine Podcast-Plattform
Inhalt des Beitrags

Was ist Podigee?

Podigee ist eine Podcast-Hosting-Plattform, die es Podcastern ermöglicht, ihre Audiodateien zu hosten, zu bearbeiten und in verschiedenen Kanälen zu verteilen. Podigee bietet benutzerfreundliche Werkzeuge, die den gesamten Prozess der Podcast-Erstellung vereinfachen, von der Audioverarbeitung bis zur Veröffentlichung auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder Google Podcasts.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Hosting und Distribution: Podigee hostet die Podcast-Dateien und sorgt dafür, dass sie auf verschiedenen Plattformen verfügbar sind.
  • Audio-Optimierung: Die Plattform bietet integrierte Tools zur Audioverarbeitung und -verbesserung.
  • Analytics: Podigee bietet detaillierte Statistiken zur Leistung des Podcasts, einschließlich Hörerzahlen, Geräte, Standorte und Plattformen.
  • Monetarisierung: Unterstützung für Werbung und Monetarisierung des Podcasts.

Warum wird Podigee verwendet?

Podigee wird verwendet, weil es Podcastern und Unternehmen hilft, den gesamten Prozess der Podcast-Verwaltung zu vereinfachen. Die Hauptvorteile sind:

  1. Einfache Veröffentlichung: Podigee übernimmt das Hosting und die Verteilung auf allen relevanten Plattformen.
  2. Einbindung auf Websites: Podigee ermöglicht es Websitebetreibern Inhalte einfach einzubinden und Nutzern bereitzustellen.
  3. Technische Optimierung: Podigee bietet Tools zur Audioverbesserung, sodass Podcaster sich nicht um technische Details kümmern müssen.
  4. Zuverlässigkeit: Podigee bietet eine stabile Plattform, die hohe Verfügbarkeit und eine schnelle Auslieferung der Podcasts gewährleistet.
  5. Datenschutz: Als deutsches Unternehmen unterliegt Podigee den strengen DSGVO-Vorgaben und garantiert, dass die Daten der Podcaster und Hörer geschützt werden.

Welche Daten werden verarbeitet?

Podigee verarbeitet verschiedene Arten von personenbezogenen und nicht-personenbezogenen Daten:

  1. Hörerdaten:
    • Nutzungsstatistiken: Daten über Abspielverhalten, Geräteinformationen und geographische Informationen von Hörern.
    • IP-Adressen und andere technische Informationen, die für das Ausliefern der Audiodateien verwendet werden.
  2. Technische Daten:
    • Cookies und andere Tracking-Technologien, die zur Analyse des Nutzerverhaltens auf der Plattform verwendet werden.

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Rechtliche Grundlage für die Verarbeitung

Die Grundlage für die Verarbeitung der Daten ergibt sich aus der DSGVO in Kombination mit dem TDDDG, wobei die DSGVO vorrangig ist, sollte es mal zu Kollisionen kommen.

Die DSGVO regelt die Verarbeitung der personenbezogenen Daten und das TDDDG fokussiert sich auf den Zugriff auf das Endgerät, also z.B. den Einsatz von Cookies.

Wann besteht eine Einwilligungspflicht?

Personenbezogene Daten

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur dann rechtmäßig, wenn mindestens eine der Rechtsgrundlagen (a, b, c, d, e, oder f) des Art. 6 Abs. 1 DSGVO erfüllt ist. Die beiden wichtigen lit. sind die folgenden:

Cookies

Gem. Art. 25 Abs. 1 TDDDG ist dann eine Einwilligung erforderlich, sobald Cookies gesetzt werden, die technisch nicht unbedingt notwendig sind.

Dabei sollte man wissen, dass damit nicht nur die bekannten, auf dem Endgerät der Nutzer platzierten Cookies gemeint sind, sondern auch sogenannte Zählpixel, die es unter anderem ermöglichen, den Useragent oder das Gerät der Nutzer zu verknüpfen oder herzuleiten.

Einwilligungspflichtig sind also alle Informationselemente, die die Identifizierung einer Person ermöglichen.

Die Anforderungen an die Einwilligungsfreiheit

Um einen einwilligungsfreien Einsatz zu gewährleisten, müssten folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Sofern eine Datenweitergabe an Dritte stattfindet:
    • Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) mit dem Auftragsverarbeiter (AV), sollten Daten von diesem an Dritte weitergegeben werden.
    • Der Auftragsverarbeiter nutzt die gewonnen Daten nicht für eigene Zwecke.
    • er Auftragsverarbeiter verknüpft die Daten nicht über verschiedene Websites oder reichert sie an.
  2. Kein Einsatz von Cookies oder ähnlichen Techniken, die nicht unbedingt erforderlich sind.
  3. Verarbeitung von personenbezogenen Daten ausschließlich in Europa oder in Ländern, für die ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Artikel 45 DSGVO gilt.
  4. Möglichkeit des Opt-outs bzw. Widerrufs sowie ausführliche Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten in der Datenschutzerklärung.
  5. IP-Anonymisierung („Privacy by Default)
  6. Automatisches Opt-out bei Do-Not-Track-Einstellungen im Browser.
  7. Durchführung einer Interessensabwägung: Das berechtigte Interesse des Websitebetreibers muss die schützenswerten Interessen des Nutzers überwiegen.
  8. Nachweis der erfolgten Punkte 1-7 durch den Website-Betreiber
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IP-Adresse

Beachte, dass die IP-Adresse generell ein personenbezogenes Datum darstellt. Falls du verhindern willst, dass personenbezogene Daten übermittelt werden, musst du immer dafür sorgen, dass die IP-Adresse verschleiert wird.

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Server-Standort

Solange nicht klar ist, ob/dass Daten von einem sicheren Server-Standort aus erhoben werden, ist die Vereinbarkeit mit der DSGVO schwierig.

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Firmensitz

Bei amerikanischen Unternehmen und deren Töchter ist es zusätzlich wichtig den Fakt zu berücksichtigen, dass Daten die von Töchtern erhoben werden, auch in die USA weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Amerikanische Unternehmen sind seit dem EuGH Urteil zum Privacy Shield einem unsicheren Drittland zugehörig. Sollten die Unternehmen dem derzeitigen Data Privacy Framework (DPF) zugehörig sein, heißt auch das nicht, dass jeder der vom Unternehmen zugehöriger Service unbedenklich zu nutzen ist. Erst recht nicht ohne die Zustimmung der Nutzer.

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Warum ist Podigee einwilligungspflichtig?

Podigee erfordert die Einwilligung nach der DSGVO, da die Plattform personenbezogene Daten verarbeitet. Die Hauptgründe sind:

  1. Personenbezogene Daten: Die Plattform verarbeitet Daten von Podcastern und Hörern, wie E-Mail-Adressen, Nutzungsverhalten und IP-Adressen, die unter den Schutz der DSGVO fallen.
  2. Tracking und Cookies: Podigee verwendet Cookies und ähnliche Technologien, um das Nutzerverhalten auf der Plattform zu analysieren. Dies erfordert eine explizite Einwilligung der Nutzer.

Fazit zur datenschutzkonformen Verwendung von Podigee

Podigee ist eine benutzerfreundliche und datenschutzkonforme Plattform für das Hosting und die Verwaltung von Podcasts. Es bietet zahlreiche Funktionen, die Podcastern helfen, ihre Inhalte auf verschiedenen Plattformen zu veröffentlichen und gleichzeitig ihre Hörerzahlen und Statistiken zu verfolgen. Podigee erfüllt die Anforderungen der DSGVO, was es zu einer sicheren Wahl für Podcaster macht, die ihre Inhalte auf verantwortungsvolle und datenschutzfreundliche Weise verwalten möchten.

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Erich Panihin

Erich Panihin

CEO & Head of Product

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