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Content Delivery Network

Polylang

Übersetzungs-Plugin
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Polylang
Polylang ist ein Übersetzungs-Plugin
Inhalt des Beitrags

Was ist Polylang?

Polylang ist ein mehrsprachiges Plugin für WordPress, das es Website-Betreibern ermöglicht, Inhalte in mehreren Sprachen zu erstellen und zu verwalten. Es bietet eine einfache Lösung für das Erstellen mehrsprachiger Websites und unterstützt beliebig viele Sprachen. Benutzer können ihre Beiträge, Seiten, Kategorien, Tags, Menüs und Widgets übersetzen und organisieren, ohne die grundlegende Struktur ihrer Website zu verändern.

Zu den Hauptfunktionen gehören:

  • Unterstützung für mehrere Sprachen: Benutzer können so viele Sprachen hinzufügen, wie sie benötigen, und jede Seite und jeden Beitrag in den gewünschten Sprachen erstellen.
  • Automatische oder manuelle Übersetzung: Polylang unterstützt sowohl manuelle Übersetzungen als auch Integrationen mit automatischen Übersetzungsdiensten.
  • SEO-Optimierung: Das Plugin integriert sich gut mit SEO-Plugins wie Yoast, um mehrsprachige Inhalte SEO-freundlich zu gestalten.
  • Sprachwechsel-Widget: Benutzer können auf ihrer Website ein Sprachwechsel-Widget einrichten, damit Besucher leicht zwischen verschiedenen Sprachversionen wechseln können.

Warum wird Polylang verwendet?

Polylang wird verwendet, um:

  1. Mehrsprachige Websites zu erstellen, ohne eine separate Installation für jede Sprache zu benötigen.
  2. Flexibilität bei der Übersetzung: Website-Betreiber können entscheiden, ob sie Inhalte manuell übersetzen oder auf automatische Übersetzungsdienste zurückgreifen.
  3. Verbesserung der Benutzererfahrung: Durch die Möglichkeit, Inhalte in verschiedenen Sprachen anzubieten, verbessert Polylang die Erreichbarkeit der Website für ein globales Publikum.
  4. SEO-Vorteile: Mit Polylang können mehrsprachige Websites SEO-optimiert betrieben werden, indem für jede Sprache spezifische URLs erstellt werden (z. B. de.example.com für Deutsch).

Welche Daten werden verarbeitet?

Polylang verarbeitet keine personenbezogenen Daten direkt. Es handelt sich in erster Linie um ein Sprachen- und Content-Management-Tool. Daher werden die Daten verarbeitet, die im Rahmen der Sprachkonfiguration und des Content-Managements notwendig sind, wie:

  • Inhalte der Website: Texte, Beiträge, Seiten, Kategorien und Tags in verschiedenen Sprachen.
  • Einstellungen zur Sprache: Informationen zur Sprachkonfiguration, wie z. B. die gewählte Standard- und Sekundärsprachen.
  • Nutzerverhalten: Bei der Verwendung von Cookies für Sprachpräferenzen könnten bestimmte nicht-personenbezogene Daten verarbeitet werden, um Besuchern Inhalte in der bevorzugten Sprache anzuzeigen.

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Rechtliche Grundlage für die Verarbeitung

Die Grundlage für die Verarbeitung der Daten ergibt sich aus der DSGVO in Kombination mit dem TDDDG, wobei die DSGVO vorrangig ist, sollte es mal zu Kollisionen kommen.

Die DSGVO regelt die Verarbeitung der personenbezogenen Daten und das TDDDG fokussiert sich auf den Zugriff auf das Endgerät, also z.B. den Einsatz von Cookies.

Wann besteht eine Einwilligungspflicht?

Personenbezogene Daten

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur dann rechtmäßig, wenn mindestens eine der Rechtsgrundlagen (a, b, c, d, e, oder f) des Art. 6 Abs. 1 DSGVO erfüllt ist. Die beiden wichtigen lit. sind die folgenden:

Cookies

Gem. Art. 25 Abs. 1 TDDDG ist dann eine Einwilligung erforderlich, sobald Cookies gesetzt werden, die technisch nicht unbedingt notwendig sind.

Dabei sollte man wissen, dass damit nicht nur die bekannten, auf dem Endgerät der Nutzer platzierten Cookies gemeint sind, sondern auch sogenannte Zählpixel, die es unter anderem ermöglichen, den Useragent oder das Gerät der Nutzer zu verknüpfen oder herzuleiten.

Einwilligungspflichtig sind also alle Informationselemente, die die Identifizierung einer Person ermöglichen.

Die Anforderungen an die Einwilligungsfreiheit

Um einen einwilligungsfreien Einsatz zu gewährleisten, müssten folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Sofern eine Datenweitergabe an Dritte stattfindet:
    • Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) mit dem Auftragsverarbeiter (AV), sollten Daten von diesem an Dritte weitergegeben werden.
    • Der Auftragsverarbeiter nutzt die gewonnen Daten nicht für eigene Zwecke.
    • er Auftragsverarbeiter verknüpft die Daten nicht über verschiedene Websites oder reichert sie an.
  2. Kein Einsatz von Cookies oder ähnlichen Techniken, die nicht unbedingt erforderlich sind.
  3. Verarbeitung von personenbezogenen Daten ausschließlich in Europa oder in Ländern, für die ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Artikel 45 DSGVO gilt.
  4. Möglichkeit des Opt-outs bzw. Widerrufs sowie ausführliche Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten in der Datenschutzerklärung.
  5. IP-Anonymisierung („Privacy by Default)
  6. Automatisches Opt-out bei Do-Not-Track-Einstellungen im Browser.
  7. Durchführung einer Interessensabwägung: Das berechtigte Interesse des Websitebetreibers muss die schützenswerten Interessen des Nutzers überwiegen.
  8. Nachweis der erfolgten Punkte 1-7 durch den Website-Betreiber
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IP-Adresse

Beachte, dass die IP-Adresse generell ein personenbezogenes Datum darstellt. Falls du verhindern willst, dass personenbezogene Daten übermittelt werden, musst du immer dafür sorgen, dass die IP-Adresse verschleiert wird.

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Server-Standort

Solange nicht klar ist, ob/dass Daten von einem sicheren Server-Standort aus erhoben werden, ist die Vereinbarkeit mit der DSGVO schwierig.

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Firmensitz

Bei amerikanischen Unternehmen und deren Töchter ist es zusätzlich wichtig den Fakt zu berücksichtigen, dass Daten die von Töchtern erhoben werden, auch in die USA weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Amerikanische Unternehmen sind seit dem EuGH Urteil zum Privacy Shield einem unsicheren Drittland zugehörig. Sollten die Unternehmen dem derzeitigen Data Privacy Framework (DPF) zugehörig sein, heißt auch das nicht, dass jeder der vom Unternehmen zugehöriger Service unbedenklich zu nutzen ist. Erst recht nicht ohne die Zustimmung der Nutzer.

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Benötige ich für Polylang eine Einwilligung?

Polylang an sich ist nicht direkt einwilligungspflichtig, da es in erster Linie keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Jedoch kann es in folgenden Fällen relevant werden doch eine Einwilligung einzuholen:

  1. Tracking von Sprachpräferenzen: Wenn Cookies verwendet werden, um die Sprachpräferenzen von Nutzern zu speichern, könnte dies eine Einwilligungspflicht nach der DSGVO erfordern. Der Website-Betreiber muss in diesem Fall sicherstellen, dass der Nutzer über die Speicherung von Cookies informiert wird und seine Zustimmung erteilt.
  2. Integration von Drittanbieter-Diensten: Wenn Polylang mit externen Übersetzungsdiensten integriert ist, könnten personenbezogene Daten wie IP-Adressen an diese Dienste übermittelt werden, was ebenfalls eine Einwilligungspflicht nach der DSGVO auslöst.

Fazit zur datenschutzkonformen Verwendung von Polylang

Polylang ist ein leistungsstarkes und flexibles Plugin, das es WordPress-Betreibern ermöglicht, ihre Website mühelos in mehreren Sprachen anzubieten. Es unterstützt Unternehmen dabei, ihre globale Reichweite zu erweitern und Inhalte für ein mehrsprachiges Publikum bereitzustellen. Da Polylang keine personenbezogenen Daten speichert, ist es in Bezug auf die DSGVO-Konformität relativ unkompliziert. Website-Betreiber müssen jedoch sicherstellen, dass sie alle datenschutzrechtlichen Anforderungen in Bezug auf Cookies und mögliche Drittanbieter-Dienste erfüllen.

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Erich Panihin

Erich Panihin

CEO & Head of Product

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